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RNSISCE INUR VON ICEE

RNSISCE INUR VON ICEE Höhe: 30 cm. Breite: 23 cm. Tiefe: 14 cm. Signiert „Michelez/ Rue Saint-Honoré 28 à Paris“. Gehäuseaufbau in mittlerer Größe, in Form eines liegenden rechteckigen grünen Marmorsockels mit gequetschten Ballenfüßen, darauf das Gehäuse in Form eines oben abgerundeten Rechteckpfeilers mit weißem Emailzifferblatt und römischen Stunden, Zeiger vergoldet. Die figürliche Darstellung zeigt hier einen Amorknaben links neben dem Gehäusepfeiler stehend mit einem am Band hängenden Kästchen mit Reliefdarstellung einer Motte auf dem Deckel. Dieses Symbol sowie das von dem Knäblein hochgehaltene Buch und die Aufschrift auf der Gehäusefront „A-CITHERE“ stehen im Zusammenhang mit einem 1723 anonym erschienen Werk mit dem Titel „Commerce de lettres entre Mademoiselle Julie Du***“. Die beschriftete Applikation, als Briefeinwurfkasten gestaltet, bezieht sich ebenfalls auf die veröffentlichten, hoch erotischen Briefe der Publikation. Die Darstellung der Motte auf dem Kästchen gilt als Verweis für die nächtliche Lektüre des anrüchigen Buchinhaltes. Der Uhrmacher Michelez war Schüler von Breguet und unterhielt seine Werkstatt in Paris ab 1815 wohl bis 1830. Werkabdeckung rückseitig mit gewölbtem Glastürchen. Vierzehntagegehwerk, Pendel an Fadenaufhängung mit Einstellrädelrad an der Rückseite. Schlossscheibenschlagwerk mit Halbstunden- und Stundenschlag auf Glocke. (1221158) (1) (11) € 2.000 - € 3.000 INFO | BIETEN 92 RSSIISTISCE INUR Höhe: 52,5 cm. Breite: 44 cm. Tiefe: 11,5 cm. Ende 18. Jahrhundert In Marmor mit vergoldetem Gehäuse und Glaslinsenbesatz. Das Gehäuse auf längsziehendem weißen Marmorsockel über kräftigen Spindelfüßen. Löwentatzen tragen beidseitig den Aufbau, der im unteren Teil eine ovale Öffnung aufweist, durch die das Pendelauge sichtbar wird. Dieses durch großformatiges durchbrochenes Relief mit tanzenden Mänaden gestaltet. Der nach oben sich verjüngende Aufsatz trägt das zylinderförmige Werkgehäuse, seitlich flankiert von hochziehender Blattornamentik. Bekrönung durch einen hohen Blütenkorb mit seitlich herabhängenden Fruchtfestons. Weißes Emailzifferblatt mit römischer Stunde und arabischer Minute. Die vergoldeten Zeiger mit Lilienspitzen. Vierzehntagegehwerk mit Stundenschlag auf Glocke, Pendel an Fadenaufhängung mit rückseitiger Regulierung, Schlossscheibenschlagwerk. (1221153) (1) (11) € 5.000 - € 7.000 INFO | BIETEN 174 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.

93 INURENENSEE Höhe der Pendule: 58 cm. Sockelseitenlänge: 18 x 18 cm. Vasenhöhe: 47 cm. Das Zifferblatt signiert „DUPAS A PARIS“ (tätig 1791 – 1817). Paris, um 1810/ 15. Bestehend aus einer vasenförmigen Uhr sowie zwei gleichgestalteten Deckelvasen. Das Uhrengehäuse in Form einer zweihenkeligen Vase auf eingezogenem Fuß, über rötlichem quadratischen Marmorsockel, zweistufig mit umziehendem Blattfries über gequetschten Kugelfüßen. Die Scheinhenkel eng anliegend, in Form weiblicher Karyatiden. Unterhalb des Zifferblattes nahezu vollplastisch gestalteter Hermeskopf mit Flügelhelm und seitlichen Fruchtfestons. In der Front eingelassenes Zifferblatt: Weißemail mit römischen Stunden, arabischen Minuten sowie arabischer Angabe der Monatstage. Deckel zweifach erhöht mit bekrönendem Pinienzapfen und in der breiten umlaufenden Kehle durchbrochenem Palmettenornament. Die beiden kleineren Ziervasen entsprechend gestaltet, hier jedoch die Henkel als Volutenbögen geformt, an der Sockelvorderseite besetzt mit geflügeltem Maskaron. Die durchbrochen gearbeiteten Deckel verweisen auf die Verwendung als brûle des parfums. Das Uhrwerk in den Vasenkörper eingebaut, rückwärts einsehbar durch eine vertikal gewölbte Tür. Wohl Vierzehntagegehwerk, Pendel an Fadenaufhängung mit Rändelrad, an der Rückseite im Werkkasten Schlossscheibenschlagwerk für Halbstunden- und Stundenschlag auf Glocke. Kalenderfunktion nicht geprüft. Die Sockel jeweils aus Griotte Rouge-Marmor. Die Bronzen in Matt- und Glanzvergoldung. Die Wandungen der Begleitvasen mit antiken Reliefszenen besetzt. Bau und Gestaltung des Ensembles Claude Galle (1759-1815) zuzuweisen, der in der ausgehenden Louis XVI-Epoche für den Garde-Meuble de la Couronne tätig war. Er lieferte vor allem Bronzen und Leuchter für die Möblierung von Fontainebleau, Saint-Claude und anderen Herrscherhäusern. Literatur: Hans Ottomeyer, Vergoldete Bronzen. Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, München 1986, Band 2, S. 704-709. H.L. Tardy, Dictionnaire Des Horlogers Français, Paris 1956, S. 206 mit biografischen Angaben zu Dupas. Anmerkung. Ein vergleichbares Ensemble wurde 2010 bei Koller Auktionen Zürich verauktioniert. (1221159) (1) (11) FIREPLACE CLOCK ENSEMBLE Height of pendulum: 58 cm. Base side length: 18 x 18 cm. Vase height: 47 cm. The dial signed “DUPAS A PARIS” (active 1791 – 1817). Paris, ca. 1810/ 15. Literature: H. Ottomeyer, Vergoldete Bronzen. Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, Munich 1986, vol. 2, pp. 704-709. H.L. Tardy, Dictionnaire Des Horlogers Français, Paris 1956, p. 206 with biographical information regarding Dupas. Notes: A similar ensemble was sold at auction at Koller Zurich in 2010. € 17.000 - € 20.000 INFO | BIETEN Translate all texts into your preferred language on our homepage via Google: www.hampel-auctions.com 175

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