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Gemälde Alte Meister – Teil 1

140 WILLEM BENSON,

140 WILLEM BENSON, 1521/22 BRÜGGE UM 1574 MIDDELBURG MARIA LACTANS Öl auf Eichenholz. Parkettiert. 66 x 49,5 cm. Ungerahmt. Beiliegend eine Expertise von Dr. Jaco Rutgers vom 24. Juni 2019 in Kopie, die die herausragende Qualität des Gemäldes hervorhebt. Dendrochronologische Untersuchung von Prof. Dr. Peter Klein vom 12. Juli 2018; Bestätigung der hier zu veranschlagenden Entstehungszeit um 1555. Über das Gesamtœuvre des Meisters ist bisher noch wenig bekannt. Als Sohn des Ambrosius Benson (um 1495-1550) und aufgrund der 1957 erschienenen Monographie des Vaters durch Georges Marlier wurde auch Einsicht in das Œuvre des Sohnes Wilhelm gewonnen. Für die Zuordnung zum Werk des Meisters wäre ein Gemälde heranzuziehen, das sich in der Royal Collection im Hampton Court Palace in London befindet („Geburt Christi“, 1574, Öl auf Holz, 35,8 x 28,9 cm, Inventarnummer „RON405785“), dort mit „GB“ monogrammiert (Guglielmo Benson). Das Gemälde wurde 1989 im Memling Museum in Brügge ausgestellt. Ein weiteres Gemälde „Maria mit dem Kind“, das 2014 bei Sotheby‘s verauktioniert wurde, steht tatsächlich mit dem uns vorliegendem Gemälde in engster Beziehung, was die Zuweisung erheblich bestätigt. WILLEM BENSON, 1521/22 BRUGES CA. 1574 MIDDELBURG MARIA LACTANS Oil on oak panel. Parquetted. 66 x 49.5 cm. Unframed. Accompanied by an expert’s report by Dr Jaco Rutgers, dated 24 June 2019, in copy, highlighting the painting’s outstanding quality. Dendrochronological report by Professor Dr Peter Klein dated 12 July 2018, confirming of the time of creation around 1555. Executed in fine painting, bringing out the painting’s elegance and aesthetics. € 80.000 - € 120.000 Sistrix INFO | BIETEN Ausgeführt in betonter Feinmalerei, die Eleganz und Ästhetik der Darstellung zur Geltung bringend. Maria im Halbbildnis nach links wiedergegeben, vor ihr, auf einem Tuch, das halbaufrecht sitzende Jesuskind, dem die Brust gereicht wird, das jedoch seinerseits einen Apfel mit der rechten Hand hält, in abdeckender Geste. Dieser Bildinhalt muss als theologische Aussage verstanden werden: Die Frucht des Paradiesbaums als Zeichen der Erbsünde wird durch Jesus überwunden. Die Zartfarbigkeit des Inkarnats, das etwa im zarten Seidenkleid des Kindes durchscheint, ist hier in eine bewusst kräftige Kontrastierung der beiden Komplementärfarben Rot und Grün gegeben, wodurch Maria und Kind als Einheit vor dem dunklen grünen Hintergrund zusammengefasst werden. Mit noch allseitig erhaltenem Malrändchen, das die Unversehrtheit der Platte beweist. (1201841) (1) (11) 28 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.

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