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Gemälde Alte Meister, Teil 1

591 Bernardo Canal, 1674

591 Bernardo Canal, 1674 Venedig – 1744 Bernardo Canal gehört zum älteren und früheren Kreis der venezianischen Vedutisten, wie Lucca Carlevaris (1663/65-1729/31), Johann Richter (1665-1745) oder Bernardo Bellotto (1721-1780), während sein Sohn Giovanni Antonio Canal (1697-1768) als der bekannte Canaletto aus diesem Kreis hervorging. In den Aufzeichnungen der venezianischen Malergilde wird er in den Jahren 1737-1743 erwähnt, taucht erstmals 1717 auf, als er zusammen mit seinem Bruder Cristoforo und seinem Sohn Antonio Bühnendekorationen für das Teatro Sant'Angelo in Venedig schuf. 1719/20 ist er in Rom nachweisbar, dort ebenfalls zusammen mit seinem Sohn mit Dekorationen für das Opernhaus beschäftigt, wobei wir erfahren, dass er Kulissen für die Opern von Alessandro Scarlatti (1660-1725) schuf, die 1720 aufgeführt wurden. Sein Malstil unterscheidet sich von dem seines Sohnes Canaletto im Wesentlichen durch eine stärkere Kontrastierung und Betonung dunklerer Konturen. DER TEMPEL DES ANTONINUS PIUS UND DER FAUSTINA AUF DEM FORUM ROMANUM Öl auf Leinwand. 80x 134 cm. In vergoldetem Rahmen. Beigegebene Fotoexpertise von Ana Bozena Kowalczyk, die das vorliegende Werk als Vorläufer des größerformatigen Gemäldes gleichen Themas im Museum der schönen Künste in Budapest, auf 1720 datiert. Leicht in die Breite gezogene und variierende Ansicht des Tempels des Antonius Pius und der Faustina auf dem Form Romanum in spätnachmittäglichem Sonneneinfall, sodass die das Gebälk tragenden korinthischen Säulen im Sonnenlicht erstrahlen. Eine Grasnabe mit rahmendem Zweig als Repoussoir dienend. Bernardo Canal malte diese Komposition in mehreren Varianten, wobei besonders die Breite des dargestellten Gebäudes variiert. Rest. (1192181) (13) Bernardo Canal, 1674 Venice – 1744 TEMPLE OF ANTONINUS PIUS AND FAUSTINA AT THE FORUM ROMANUM Oil on canvas. 80 x 134 cm. Accompanied by expert’s report by Ana Bozena Kowalczyk, dating the artwork to 1720. Restored. € 50.000 - € 70.000 Sistrix INFO | BIETEN 592 Ludovico Carracci, 1555 – 1619, zug. Annibale war Bruder des Agostino Carracci (1557- 1602) und lernte bei seinem Cousin Ludovico Carracci (1555-1619) in Parma. Erst 1595 von Kardinal Farnese nach Rom berufen, kam er mit den Werken Michelangelos Buonarroti (1475-1564) und Raphaello Santi (1483- 1520) in engste Berührung. DIE HEILIGE FAMILIE Öl auf Kupfer. 35 x 27 cm. Beigegeben eine Bestätigung der Fondazione Zeri. Das Gemälde wiederholt bildinhaltlich die sogenannte „Montalto Madonna“ des Carracci, die bereits Giovanni Pietro Bellori (1615-1696) in seiner 1672 verfassten Biografie erwähnt hat und das um 1597 in Rom entstand. Allerdings variiert das hier vorliegende Bild dadurch, dass es den jugendlichen Johannesknaben nicht zeigt, auch der Hintergrund, der in der Frühfassung eine kannelierte Säule zeigt, ist hier abgeändert, wie ebenso die Landschaft links oben mit einer im Halbdunkel gemalten Darstellung, bei der es sich wohl um die Flucht nach Ägypten handelt. (1192143) (11) Ludovico Carracci, 1555 – 1619, attributed THE HOLY FAMILY Oil on copper. 35 x 27 cm. Accompanied by a certificate of authenticity from the Fondazione Zeri. € 30.000 - € 50.000 Sistrix INFO | BIETEN tions.com 82 For around 6,500 additional detailed images: www.hampel-auctions.com

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