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Gemälde Alte Meister, Teil 1

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587 Annibale Carracci, 1560 – 1609, zug. KOPFBILDNIS EINER ALTEN FRAU MIT SCHWARZER KAPPE UND GOLDENEM OHRRING Öl auf Leinwand. Doubliert. 36 x 25 cm. Brustbild nach rechts, der Blick nach unten gerichtet. Malweise in der typisch Manier des Künstler. (1192142) (11) Annibale Carracci, 1560 – 1609, attributed HEAD PORTRAIT OF AN OLD WOMAN WITH BLACK CAP AND GOLD EARRING Oil on canvas. Relined. 36 x 25 cm. € 30.000 - € 50.000 Sistrix INFO | BIETEN 588 Francisco de Zurbarán, 1598 Fuente de Cantos – 1664 Madrid (Abb. folgende Seite) MAGNIFICAT ANIMA MEA Öl auf Leinwand. 120 x 99 cm. Mittig unten monogrammiert „FZ“ und Inschrift „MAGNIFICAT: ANIMA MEA DOMINUM“ . Signiert mit dem Künstlermonogramm „FZ“ wurde diese innige Darstellung der Jungfrau Maria beim Gebet durch Odile Delenda in die Zeit von 1628 – 30 datiert. Das Gemälde wurde als erstes entdeckt durch den bedeutenden Kunsthistoriker Manuel Gómez Moreno in der Sammlung José Colon, nahe Cádiz, obwohl Moreno zunächst annahm, es würde sich bei dem Gemälde um einen Velázquez handeln und es unter diesem Künstlernamen auch in Barcelona in 1949 – 50 ausgestellt wurde. Es war schließlich Martin Soria, der das Gemälde als erster als ein Werk von Zubarán identifizierte in seinem Katalog von 1955 Werksverzeichnis des Künstlers. Soria spürte auch die Quelle der Darstellung auf einem Stich von Martin de Vos auf, veröffentlicht durch Philippe Galle von Antwerpen in „Thesaurus sacrum historiarum“ von Gerard de Jode (1579 – 85). Halbbildnis der Madonna nach links in weinrotem Gewand, die Haare von einem beigen Tuch bedeckt und darüber der blaue Mantel. Die Kleidung mit genauem Faltenwurf und gekonnten Schattierungen bei exakter Stofflichkeit wiedergegeben. Ihre schmalen Finger hat sie behutsam zum Gebet zusammengeführt. Ihr Haupt mit den geröteten Wangen ist leicht geneigt und mit ihren fast geschlossenen Augen blickt sie ruhig und andächtig nach unten. Hinter ihrem Kopf scheint das helle gelbe Sonnenlicht in breiten Strahlen, die sich zum Bildrand verdunkeln. Sie steht inmitten von weißen Wolken. Am unteren Bildrand zudem eine gemalte Kartusche mit dem Satz „Magnificat: Animamea Dominum“ (Meine Seele preist den Herrn), den Lobgesang Mariens aus dem Lukasevangelium (1:46-55). Die Malerei in kräftigen leuchtenden Farben hervorragend ausgeführt. Der Künstler war neben Diego Velázquez (1599 – 1660) der wichtigste Künstler seiner Generation in Spaniens „Goldener Ära“. Die Einfachheit, Ruhe und Stille seiner Kompositionen werden ganz besonders bewundert. Zudem hatte er großes Interesse an der Darstellung von edlen Stoffen, was an dem vorliegenden Gemälde deutlich zu erkennen ist. 1614 – 1617 Ausbildung in Sevilla bei Pedro Diaz de Villanueva. 1617 heiratet er seine erste Frau. 1629 wird er in Sevilla für die Stadt als Maler tätig und stattet unter anderem Klöster mit Gemälden aus. 1647 erhielt er den Auftrag über zehn Szenen aus dem Leben der Jungfrau und 24 Darstellungen von weiblichen Heiligen für das Konvent der Inkarnation in Lima, Peru (verloren). 1662 entsteht das letzte Werk des Meisters, eine „Jungfrau und Kind mit dem Johannesknaben“. Provenienz: José Coton Collection, Sanlucar de Barrameda, Cadiz (als Velázquez). Félix Millet Collection, Barcelona, c. 1946. Raimond Maragale, Barcelona. Jose Gudiol, Barcelona. Ausstellungen: Barcelona, Sala Parés, Siete Obras Maestras, 1949- 50, als Velázfquez. Literatur: M. Soria, The Paintings of Zurbarán, London, 1955, no. 52, p. 144, plate 37. P. Guinard, Zurbarán et les peintres espagnols de la vie monastique, Paris, 1960, n. 126, p. 223. M. Gregori und T. Frati, L´opera completa di Zurbarán, Milan, 1973, n. 60, p. 90. Wildenstein Institute, O. Delenda, Francisco de Zurbarán 1598 – 1664, Cartálogo razonada y crítico (con la colaboración de A. Ros de Barbero, E. Dyèvre and prologue by E Valdivieso), Madrid, 2009, no. 9, pp. 105 – 106. (1192144) (18) Francisco de Zubarán, 1598 Fuente de Cantos -1664 Madrid MAGNIFICAT ANIMA MEA (THE VIRGIN MARY IN PRAYER) Oil on canvas. 120 x 99 cm. Monogrammed “FZ” and inscribed “MAGNIFICAT: ANIMA MEA DOMINUM” at centre below. The monogram dated the art work around 1628 – 30. The painting was first discovered by the great art historian Manuel Gómez Moreno in the José Colon Collection, near Cádiz, although Moreno initially assumed that the painting was a Velázquez and exhibited it under his pseudonym in Barcelona in 1949 – 50. It was finally Martin Soria who first identified the painting as a work by Zubarán in the artist’s 1955 catalogue raisonnée. Soria also tracked down the source of the depiction: an engraving by Martin de Vos, published by Philippe Galle of Antwerp in “Thesaurus sacrum historiarum” by Gerard de Jode (1579 – 85). Half-Portrait of the Madonna to the left in a burgundy robe, the hair covered by a beige cloth and above the blue coat. The clothes with exact drapery and skilful shading reproduced with exact materiality. Her slender fingers gently gathered to prayer. Her head, with her cheeks flushed, is slightly inclined, and with her eyes almost closed, she looks down calmly and devoutly. Behind her head shines the bright yellow sunlight in broad beams that darken to the edge of the picture. She stands in the midst of white clouds. At the bottom of the work also a painted cartouche with the sentence “Magnificat: Animamea Dominum” (My soul praises the Lord), the hymn of praise of Mary from the Gospel of Luke (1: 46 – 55). The painting excellently executed in bold bright colors. The artist was next to Diego Velázquez (1599 – 1660), the most important artist of his generation in Spain’s All texts can be translated into your own language on our homepage via Google: www.hampel-auctions.com 77

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